Beerdigung

Beerdigung leitet sich von der im Christentum, Judentum und Islam traditionell gebräuchlichen Form der Erdbestattung ab: Der Körper wird der Erde anvertraut, damit er wieder zu Erde werde, von der er genommen ist. Heute spricht man auch von einer Beerdigung, wenn eine Urne beigesetzt oder die Asche bei einem Begräbnis in ein Grab geschüttet wird. Das Wort Beerdigung ist der wohl am häufigsten gebräuchliche Begriff für eine Beisetzung. Im Jahr 785 wurde die Beerdigung von Karl dem Grossen zur alleinigen christlichen Bestattung erklärt und Friedhöfe zu den einzig erlaubten Bestattungsorten. Erst im Juli 1963 erlaubte der Vatikan katholischen Christen nebst der Erdbestattung auch die Einäscherung.

Zum Teil wird das Wort Beerdigung als Oberbegriff, äquvilent zu Abdankung gebraucht und beinhaltet somit die Abschiedsfeier, die Beisetzung (Urnenbeisetzung oder Sargbestattung) und eventuell auch die Gräbt (Leichenschmaus).

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